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Was sind Mehrwertdienste? Wir erklären es

Mehrwertdienste in der Telko-Branche sind Dienste eines Providers, die über die reine Kommunikation hinaus gehen. Genauere Infos dazu finden Sie in unserem Ratgeber.

Sie Fragen sich, was es eigentlich mit den Mehrwertdiensten bei einem Telekommunikationsanbieter auf sich hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Wir wollen das in diesem Ratgeber so einfach und so kompakt wie möglich erklären sowie praktische Beispiele aufzeigen, die zum besseren Verständnis beitragen.

Sie sind bestimmt schon einmal über den Begriff Mehrwertdienste gestolpert. Grundsätzlich meint dieser Dienste eines Telekommunikationsanbieters, die über die reine Kommunikationsverbindung hinausgehen. Dazu zählen z.B. Gespräche oder Chats mit einem Kundensupport oder einer kostenpflichtigen Hotline. Das Paradebeispiel ist hier ein Anruf bei einem Fernsehsender, um bei einem Voting mitzumachen. Doch auch Weckanrufe, Wetter- und Verkehrsinformationen etc. werden zu Mehrwertdiensten gezählt. Diese Telefonate laufen immer über eine kostenpflichtige Mehrwertrufnummer.

Kosten, Kostenabwicklung und Arten der Dienste

Jetzt wo wir wissen, worum es sich bei Mehrwertnummern handelt, können wir die wichtige Frage klären, wieviel das Ganze denn kostet und wie das abgerechnet wird. Grundsätzlich kann man drei Arten von Mehrwertdiensten auf seiner Rechnung finden: Anrufe, Chats oder Internet-Mehrwertdienste. Bei Anrufen wird nochmals unterschieden zwischen folgenden Nummern:

  • 0900: Business, Marketing
  • 0901: Unterhaltung (kein Erotikinhalt)
  • 0906: Erotikangebote (Diese Nummern können gesperrt werden)

Bestimmt werden die Kosten vom Telekommunikationsanbieter. Danach hängt es von der Dauer der Verbindung ab, wieviel man bezahlen muss. Abgerechnet wird meist nach einem Preis pro Minute.

So schützen Sie sich vor hohen Kosten

Um sich vor hohen Kosten schützen zu können, kann man bei den meisten Providern diese kostenpflichtigen Nummern ganz einfach über den Support oder im Cockpit sperren lassen. Dies ist meist kostenlos, schauen Sie dafür einmal auf der Homepage Ihres Anbieters vorbei. Möglich ist auch oft eine Sperrung von Nummern für Erotikangebote. Oftmals ist es jedoch fast schon zu spät und Sie haben bereits einen Dienst in Anspruch genommen, egal ob wissentlich oder unwissentlich. Wenn Sie auf Ihrer Rechnung Mehrwertdienste erkennen, die Sie nicht wissentlich oder vielleicht sogar zu Unrecht verrechnet bekommen haben, sollten Sie so schnell wie möglich Einspruch gegen die Rechnung erheben. So können in letzter Sekunde hohe Kosten vermieden werden.

Achtung: Das sind keine Mehrwertdienste

Manchmal herrscht auch Unwissenheit oder Unklarheit, was nun Mehrwertdienste sind und was nicht. Die teilweise verbreitete Meinung, dass über das Handy gekaufte Dienste wie Spiele, Apps oder Klingeltöne auch zu Mehrwertdiensten gezählt werden, ist falsch. Das sind Angebote eines Dritten, etwa Ihres Handyherstellers. Dies gilt auch dann, wenn diese Dienste auf Ihrer Handyrechnung erscheinen und darüber abgerechnet wurden. Es bringt also nichts, sich an den Mobilfunkanbieter zu wenden, wenn Sie zum Beispiel Probleme mit dem Download einer App haben oder die Kosten einer App rückerstattet haben wollen. In diesem Fall müssen Sie meist mit den Betreibern der AppStores, zum Beispiel Google oder Apple Kontakt aufnehmen.


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