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Letztes Update: 14. Juli 2019 – 12:28

 

Die eingebettete SIM-Karte gilt als Erfolgsmodell der Zukunft, doch wirklich weit verbreitet ist sie im deutschsprachigen Raum noch nicht. Hier erfahren Sie alles über die eSIM bei den Schweizer Anbietern Swisscom und Sunrise, die Vorteile einer eingebauten SIM-Karte und wie es in diesem Zusammenhang eigentlich mit Dual SIM oder Prepaid aussieht!

Was ist bzw. bedeutet eSIM?

Das „e“ in eSIM steht für „embedded“. Anders gesagt: Eine eSIM wird direkt bei der Herstellung in das Gerät eingebaut und ist dementsprechend nicht austauschbar. Diese leere SIM-Karte aktiviert man dann in der Regel selbst (dazu später mehr) und kann über die Geräteeinstellungen zwischen unterschiedlichen Providern wechseln – ganz ohne händische Kleinarbeit.

Nie wieder SIM-Karten wechseln: Vorteile einer eSIM

Der wohl größte Vorteil einer eSIM ist, dass Sie dadurch einiges an Flexibilität in der Nutzung gewinnen. Ganz egal, ob Sie den Anbieter wechseln oder im Urlaub bzw. bei häufigen Auslandsreisen übergangsweise einen anderen Provider nutzen wollen – die Karte im Gerät bleibt gleich.
Die Suche nach dem richtigen Adapter gehört damit der Vergangenheit an.

Praktisch ist außerdem, dass man beim Anbieterwechsel nicht lange auf die Postsendung der neuen SIM-Karte warten muss, sondern die eSIM sofort nutzen kann. Denn alle Mobilfunk- und Surfpakete werden über verschiedene Profile auf der eingebetteten SIM verwaltet. Sofern Sie ein Gerät haben, das eSIM unterstützt, können Sie von einer physischen auf die eingebettete Variante wechseln. Diese Flexibilität ist natürlich für die Anbieter selbst nicht unbedingt von Vorteil – alle anderen wiederum profitieren davon eindeutig.

Ganz makellos ist das Prinzip eSIM allerdings auch wieder nicht. Da wäre einerseits die Tatsache, dass diese SIM-Karte bisher nur bei einigen ausgewählten Smartphones, -watches und Tablets verfügbar ist. Der Vorreiter ist wie so oft Apple mit der Apple Watch und dem iPhone (siehe unten).

eSIM iPhone

eSIM aktiviert im iPhone

Andererseits ist ein Internetzugang nötig, um das eSIM-Profil zu verwalten, also zum Beispiel von einem Anbieter zum nächsten zu wechseln. Das kann gerade auf Reisen schwierig werden. Sofern der Zugang aber gegeben ist und Sie ein Gerät mit eSIM haben, ist die Aktivierung in Windeseile erledigt.

Wie kann man die eSIM-Karte aktivieren?

Bevor Sie eine eSIM aktivieren, sollten Sie wissen, dass immer nur ein eSIM-Profil aktiv ist. Dieses Profil besteht unter anderem aus der Rufnummer, der Art des Abos bzw. der Prepaid-Information usw. Damit verbunden ist die Identifikationsnummer der eSIM, die eID. Diese finden Sie in den Geräteeinstellungen.

eSIM iPhone aktivieren

eSIM bei einem iPhone aktivieren

Um die an sich leere eSIM mit den nötigen Daten bzw. einem neuen Profil nutzen zu können, muss der Anbieter alle Informationen direkt auf die Karte laden. Das geschieht in Form eines QR-Codes, des sogenannten eSIM Vouchers, den Sie auf der Internetseite Ihres Anbieters gratis anfordern können. Das ist also der erste Schritt, und danach geht es genauso simpel weiter:

  • Gehen Sie ins Einstellungsmenü.
  • Wählen Sie „mobiles Netz“.
  • Wählen Sie „Mobilfunktarif hinzufügen“.
  • Scannen Sie den QR-Code.

Alternativ können Sie die Aktivierung über die entsprechende App vornehmen, das ist jedoch von Gerät zu Gerät unterschiedlich. 

Und wie steht es mit dem PIN-Code? Den können Sie deaktivieren oder in den Einstellungen ändern. Letztendlich haben Sie bei einer eSIM wie bei der physischen SIM-Karte immer die Option, sie durch den Sperrcode zu sichern.

Gibt es eSIM auch bei Prepaid-Karten?

Falls Sie sich nun fragen, ob Sie immer ein teures Abo brauchen, um die eSIM zu nutzen: Nein. Ob die Prepaid-Variante mit eSIM funktioniert, ist zwar vom Anbieter abhängig, doch bei Swisscom ist das auf jeden Fall eine Option. Bei Auslandsreisen und einmaligen Mobilfunkpaketen ist das Prepaid-Modell ebenfalls praktisch.

SIM-Karten-Unterschiede: eine Übersicht

Klein, kleiner, eSIM: So lässt sich die Entwicklung der einzelnen Karten wohl am besten beschreiben. Wie unsere Übersicht zeigt, hat sich größentechnisch durchaus einiges getan und die eSIM ist heute das mit Abstand kleinste Format:

KartentypLängeBreite
Mini-SIM25 mm15 mm
Micro-SIM15 mm12 mm
Nano-SIM12,30 mm8,80 mm
eSIM6 mm5 mm

Wer heute einen Mobilfunkvertrag abschließt, bekommt in den meisten Fällen schon eine Triple-SIM, also die 3-in-1-Variante. Aus dieser Schablone muss man dann nur noch das richtige Format herauslösen. Anders bei der eSIM, wie wir mittlerweile wissen: Sie ist in den Tiefen des Geräts verborgen, sodass dementsprechend auch der SIM-Kartenslot wegfällt.

Swisscom, Sunrise, Salt & Co.: Welche eSIM-Anbieter gibt es in der Schweiz?

Handyanbieter gibt es in der Schweiz ja so einige, aber nach eSIM-Angeboten sucht man oft noch vergeblich. Aktuell gibt es diese Variante nur bei Swisscom und Sunrise. Wir haben die Unterschiede bei beiden Anbietern kurz zusammengefasst:

eSIM-FeaturesSwisscomSunrise
Ist der Wechsel von einer physischen SIM zur eSIM möglich?
Ist beim Wechsel die Rufnummerübernahme möglich?
Wird Prepaid unterstützt?X
Kann man das eSIM-Profil selbst aktivieren?
Kann man die eSIM im Ausland nutzen?

eSIM bei Salt, yallo, Wingo und UPC

Noch völlig offen ist, wie oder ob andere Anbieter in das eSIM-Geschäft einsteigen werden.
Da wären zum Beispiel:

Konkrete Informationen, wann und wie Swisscom bzw. Sunrise in dieser Hinsicht Konkurrenz bekommen, gibt es noch nicht. Dass das Zusatzangebot eSIM früher oder später weiter verbreitet sein wird, ist jedoch stark anzunehmen. Ähnlich offen ist die Frage, wie die Smartphone-Hersteller mit dem Thema umgehen werden: Bisher hat sich vor allem Apple die eSIM zu eigen gemacht.

Video: eSIM bei Swisscom über MultiDevice aktivieren

Kunden mit einem Swisscon inOne mobile Abo können über die MultiDevice Funktion die eSIM in einer AppleWatch nutzen, um die Smartwatch mit dem Internet zu verbinden. Dieses Feature kann bei Wunsch im Swisscom Kundencenter für eine kleine monatliche Zusatzgebühr aktiviert werden. Im Anschluss wird im Video demonstriert, wie dieser Prozess im Detail funktioniert.

eSIM bei Dual-SIM-Handys: die zwei SIM-Karten bei iPhones

Der Gedanke hinter Dual-SIM ist ganz einfach: Einer SIM-Karte bzw. Rufnummer können bestimmte Nummern zugewiesen werden. Das ist dann praktisch, wenn man sich häufig in zwei verschiedenen Ländern aufhält oder eine private und eine geschäftliche Nummer auf demselben Gerät nutzen will.

Wenn Dual-SIM und eSIM kombiniert sind, bedeutet das, dass Ihr Gerät eine eSIM und einen frei verfügbaren Steckplatz für eine Nano-SIM hat. Allerdings gibt es diese Kombination bisher nur bei einzelnen iPhone-Modellen (siehe unten). Bitte beachten Sie: Wenn Sie bei den beiden SIM-Karten jeweils einen anderen Anbieter nutzen wollen, muss das iPhone entsperrt sein.

iPhone, Apple Watch, Samsung, Microsoft – Welche Geräte unterstützen eSIM?

Den ersten Schritt in der eSIM-Welt machte nicht etwa Apple, sondern Samsung: Schon 2015 wurde eine Smartwatch mit eSIM vorgestellt. Wirklich groß geworden ist die eSIM aber zumindest im deutschsprachigen Raum seitdem nicht – erst recht nicht, was Smartphones betrifft. Aktuell können Sie die eSIM in der Schweiz bei folgenden Geräten und Herstellern nutzen:

AppleSamsungMicrosoft
Apple Watch Series 4Samsung Galaxy Watch LTEMicrosoft Surface Pro LTE
Apple Watch Series 3
iPhone XS
iPhone XS Max
iPhone XR

Gerade einmal drei Smartphones mit eingebauter SIM-Karte gibt es bisher in der Schweiz; international sieht es nicht viel anders aus. Weder Android- noch Microsoft-Smartphones sind bisher mit diesem Feature ausgestattet und Prognosen, wann sich das vielleicht ändert, können nur schwammig ausfallen. Übrigens: Sollten Sie eines der oben genannten iPhone-Modelle nutzen, finden Sie bei Apple eine offizielle Liste aller Anbieter weltweit, die eSIM unterstützen.

Was bleibt also unterm Strich über die eSIM zu sagen? Nun ja, praktisch ist sie zweifellos – praktisch, aber im Smartphone-Alltag noch nicht hundertprozentig angekommen. Wer sich ungern für längere Zeit an nur einen Anbieter bindet oder viel unterwegs ist, dürfte sich über die Flexibilität freuen, die eSIM-Geräte ermöglichen. Für alle anderen heißt es vorerst: abwarten und sehen, wie es weitergeht!

Remo Zehnder

Autor: Remo Zehnder

Remo Zehnder ist Gründer und Inhaber von handy-abovergleich.ch. Als Handy-Spezialist ist er der perfekte Ansprechpartner rund um Handys und Handy-Abos in der Schweiz.

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