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Micro SIM, Nano SIM, SIM Adapter: Welche brauche ich? – Alles rund um die SIM-Karte

Sie haben vor kurzem einen frischen Vertrag abgeschlossen und sind nun dabei, die SIM-Karte in Ihr Handy einzulegen? Oder Sie wollen sich vorab schon einmal erkundigen, welche Grösse Sie denn für Ihr Smartphone Modell beim Anbieter anfordern müssen? Egal, warum Sie hier sind, wir helfen Ihnen weiter. Auf dieser kompakten Seiten beantworten wir alles rund um die SIM-Karte, die drei SIM-Größen, die verschiedenen SIM-Typen, Adapter und Fakten rund um die SIM sowie letztendlich das Einlegen ins Handy. Wir versprechen, es bleiben keine Fragen mehr offen!

Man setzt sie einmal ein und öffnet den Schacht dafür dann meistens einige Jahre nicht mehr: Die SIM Karte. Wir finden in jedem Handy oder 3G/4G-fähigen Tablet eine. Sie sorgt für das richtige Netz und vor allem für Mobilfunkempfang beim Telefonieren, SMS Schreiben und Surfen. Doch was genau ist die SIM-Karte eigentlich?

Es gibt leider nicht nur eine SIM Karten Art. Mit den immer grösser werdenden Handys werden die SIM Karten interessanterweise immer kleiner. Manche Firmen arbeiten sogar daran, gar keine SIM Karte mehr zu integrieren und das Ganze über eine e-SIM zu lösen. In diesem Ratgeber soll es aber darum gehen, welche Größen es gibt und allgemein, was es bei SIM-Karten und deren Einsatz in der Schweiz sowie in anderen Ländern zu beachten gibt.

Selber herausfinden: Welche SIM-Karte braucht mein Gerät?

Sie wissen nicht, welche SIM-Karten Grösse Sie brauchen? Wir helfen weiter! Wählen Sie im Anschluss einfach Ihr aktuelles Handy oder Smartphone aus und erfahren anschliessend direkt, welches SIM Karten Format das passende ist.



Geben Sie Ihr Handy auch gerne an, falls Sie es nicht finden. Wir werden es zeitnah in die Liste aufnehmen.

SIM-Karten Größe: Welche Formate gibt es?

Die einfache Antwort: Es gibt im Grunde vier verschiedene SIM-Karten, wovon jedoch lediglich zwei für Sie relevant sein werden. Aktuell im Einsatz sind die Mini-SIM, Micro-SIM, Nano-SIM und die eSIM. Bei den drei erstgenannten handelt es sich um normale Chipkarten in unterschiedlicher Größe. Die eSIM hingegen ist eine „embedded-SIM“, sprich eine direkt ins Gerät integrierte Karte.

Die SIM Karten unterscheiden sich im Prinzip nur dadurch, wie groß der Rahmen rund um den goldenen Chip ist. Denn der Chip befindet sich auf allen SIM Karten in genau gleicher Form. Während bei der Mini SIM noch sehr viel Rahmen rund herum ist, finden wir bei der Micro SIM nur noch wenige Millimeter weissen Rand. Die Nano SIM besteht dann fast nur noch aus dem goldenen Chip.

Am grössten und ältesten ist die sogenannte Mini-SIM, auch Standard-SIM genannt. Sie wurde in den ersten Smartphones verbaut und nahm schon damals ziemlich viel Platz ein. Sie ist 15 Millimetern lang, 12 Millimeter breit und 0,76 Millimeter dick.

Gut 50% kleiner ist die Micro-SIM, die in nahezu allen Smartphones bis 2012 und teilweise noch später verbaut wurde. Seit 2013 und 2014 haben die meisten neuen Smartphones die Nano-SIM Karten integriert, die nochmals mehr 40% kleiner ist. Beinahe nur mehr der goldige Chip ist darauf zu erkennen. Der iPhone Hersteller Apple war am meisten daran beteiligt, die SIM Größe populär zu machen. Sogar das Design wurde von Apple entwickelt und anschliessend standardisiert.

Wussten Sie schon: Apple war bei der Micro SIM mit dem iPad und bei der Nano SIM mit dem iPhone 5 jeweils der erste Hersteller, der in solchen Massen kompatible Geräte baute.

Übrigens: Alle SIM-Karten haben exakt den gleichen goldigen Chip in der Mitte. Der einzige Unterschied besteht darin, wieviel Plastik rundherum verbaut wurde, um den Chip an der richtigen Stelle im Smartphone oder Handy zu halten.

SIM-Karte

Die drei SIM-Karten-Größen. Oben die Mini-SIM, in der Mitte die Micro-SIM und unten die Nano-SIM

Heute finden wir in den meisten Handys also nur noch zwei Größen: Nämlich Nano SIM Karten und Micro SIM Karten. Wenn Ihr Gerät nur wenige Jahre alt ist, brauchen Sie mit ziemlicher Sicherheit eine Nano-SIM.

Die allerneusten Geräte und vor allem Tablets und Smartwatches besitzen schon eine direkt eingebaute SIM-Karte, die eSIM. Hier muss kein physikalisches Teil mehr eingesetzt werden, sondern nur mehr per Software ein PIN eingegeben werden. Den Rest übernimmt die Software.

Wussten Sie schon: Das Apple iPhone 4 (2010) und Samsung Galaxy S3 kamen erstmals mit den sogenannten Micro-SIM Karten. Der Umstieg auf Nano-SIM Karten kam mit dem Apple iPhone 5 (2012) und dem Samsung Galaxy S6.

Falls Ihr Handy hier nicht angeführt ist oder Sie es nicht suchen wollen, gibt es noch einige andere Möglichkeiten, wie Sie die richtige SIM Grösse evaluieren können. Wir beschreiben diese in den folgenden Absätzen:

1. Alter des Handys

Wenn Ihr Smartphone erst ein oder zwei Jahre alt ist, können Sie davon ausgehen, dass es eine Nano-SIM braucht. Wohingegen die meisten Handys vor 2014 und 2013 eine Micro-SIM integriert haben. Grundsätzlich können Sie sich ungefähr nach folgender Liste orientieren:

  • Ganz alte Handys: Standard SIM
  • Viele Smartphones ab 2007: Mini SIM
  • Viele Smartphone ab 2010 / 2011: Micro SIM
  • Viele Smartphones ab 2013 / 2014: Nano SIM

2. Grösse abschätzen oder abmessen

Die richtige SIM Ihres Smartphones können Sie natürlich auch durch Abmessen des SIM Schachtes herausfinden. Dazu müssen Sie den Einschub für die SIM Karte an Ihrem Smartphone herausholen. Er befindet sich meistens rechts, links oder oben am Gerät und kann mit einem Stechen in das kleine Loch daneben herausgefahren werden. Eine Büroklammer hilft hier weiter. Bei den alten Handys muss die Rückseite abgenommen und oftmals sogar die Batterie herausgeholt werden.

Die bekannten SIM-Karten haben folgende Grössen und Abmessungen:

  • Standard SIM: 85 x 54 x 0,76 mm
  • Mini SIM: 25 x 15 x 0,76 mm
  • Micro SIM: 15 x 12 x 0,76 mm
  • Nano SIM: 12,3 x 8,8 x 0,67 mm

3. Ausprobieren

Wenn Sie verschiedene SIM-Karten (in Form einer Kombi-SIM) bereits besitzen, können Sie auch einfach durch Probieren herausfinden, welche SIM Karte passt. Der Provider sendet Ihnen im Normalfall nämlich alle 3 Grössen in einem, was viele nicht wissen. Die richtige Größe erreicht man einfach durch Herauslösen der Plastikkarte. Doch Achtung: Lösen Sie immer erst das äußere Teil an der Sollbruchstelle heraus und probieren direkt aus, ob es hinein passt. Denn im Nachhinein kann die SIM-Karte meistens nicht mehr vergrössert werden, sollte die Nano-, oder Micro-SIM zu klein sein.

Eine Hürde stellen indessen schon vorhandene Micro- oder Nano-SIM Karten dar, die nicht weiter teilbar sind. Selber den Rand abzuschneiden war früher populär, doch sollten Privatkunden dies eher unterlassen, da sie Gefahr laufen, den Chip zu zerstören. Wenn man eine Nano-SIM hat, jedoch eine Micro-SIM braucht, hilft ein SIM-Karten Adapter. Doch zum Adapter erfahren Sie gleich noch mehr.

SIM Karte einlegen iPhone

SIM Karte einlegen iPhone

So geht’s: Die SIM-Karte richtig wechseln

Die SIM-Karte auszutauschen oder nur einzulegen ist an sich kein Hexenwerk. Dennoch sollte man das eine oder andere beachten, um unnötige Gefahren zu vermeiden. Wir zeigen Ihnen nun anhand einer kurzen Anleitung, wie der SIM-Wechsel aussehen sollte.

  1. Gerät ausschalten: Zunächst sollten Sie das Smartphone oder Tablet ausschalten. Dies ist auf Grund einiger technischer Aspekte sinnvoll, die wir nicht weiter erläutern möchten.
  2. SIM-Karten Schacht oder Rückseite abnehmen: Nun sollten Sie den Einschub für die SIM-Karte freimachen. Je nach dem, wie alt Ihr Gerät ist, funktioniert dies per Abnehmen der Rückseite oder durch Einstechen in das kleine Loch auf einer der vier Seiten des Handys. Dafür können Sie übrigens auch eine Büroklammer verwenden, wenn Sie das mitgelieferte Tool verloren haben. Die Rückseite hingegen lässt sich mit dem Fingernagel gut abnehmen.
  3. SIM einlegen: Nun legen Sie die SIM-Karte vorsichtig ein. Dabei geben Sie bitte Acht, dass Sie den goldenen Chip niemals mit blossen Händen berühren. Dies kann ihm Schaden zufügen. Am besten halten Sie die SIM wie eine CD an den Rändern und waschen sich vorher die Hände.
    1. Mit SIM-Karten Schacht an der Seite: Bei neuen Handys finden Sie meisten auf der rechten Seite oder oben einen Schacht mit einem kleinen Loch daneben. In dieses stechen Sie mit einer Nadel ein und schon springt der Schacht auf. Sie müssen jetzt nur mehr die Karte einlegen. Die richtige Richtung ist bereits vorgegeben. Wichtig: Die SIM kommt auf den Schacht, der herausgezogen wird, nicht direkt in das Gerät.
    2. Smartphone mit SIM Karte

      Smartphone mit geöffnetem SIM-Schacht

      Per Rückseite: Wenn Sie keinen Schacht an der Seite finden, müssen Sie die Rückseite abnehmen und bei manchen Handys noch den Akku rausnehmen. Achten Sie hier ganz besonders auf die Richtung beim Einschieben, da die Karte oft nicht mehr rausgeht nach einem falschen Einstecken. Der goldene Chip muss immer unten sein! Ausserdem sollten Sie den SIM-Schacht nicht mit dem Steckplatz für die SD-Karte (Speicherkarte) verwechseln. Lesen Sie in der Gebrauchsanweisung oder im Internet nach, falls Sie sich unsicher sind.

  4. Gerät verschliessen: Nun können Sie den Schacht wieder einstecken bzw. die Rückseite aufsetzen und zuvor gegebenenfalls den Akku einlegen.
  5. Neustart des Gerätes: Nun kann das Handy gestartet werden. Dazu drücken Sie den Ein/Aus Schalter.
  6. SIM-PIN eingeben: Gleich danach wird ein Fenster aufblinken, das den SIM-PIN verlangt. Dies ist der Code, mit dem die SIM-Karte gesperrt ist. Sie finden Ihn auf dem Schreiben des Providers. Notfalls können Sie noch den PUK eingeben, falls Sie den PIN vergessen oder falsch eingegeben haben.

SIM-Karte aktivieren oder sperren: So geht’s

Eine SIM-Karte ist normalerweise schon einsatzbereit, wenn Sie gerade einen Vertrag abgeschlossen haben und die SIM einlegen. Doch falls dies nicht der Fall ist, sollten Sie zunächst eine Aktivierung vom Provider verlangen. Dazu rufen Sie einfach bei der Hotline an und lassen die SIM Karte von einem Mitarbeiter aktivieren. Lesen Sie ihm die Kundennummer oder Mobilnummer vor, damit er weiss, welche SIM-Karte gemeint ist.

Und auch das Gegenteil, nämlich das Sperren einer SIM-Karte ist möglich. Rufen Sie dafür beim Provider an oder Sie melden sich im „Mein Konto“ bei Ihrem Mobilfunkanbieter an. Oft gibt es dann im Kundenbereich eine Option „Rufnummer sperren“. Dies ist vor allem nützlich, wenn Ihr Handy gestohlen wurde. Das Ganze geht oft auch am Wochenende.

Das große FAQ: Fragen und Antworten

Wir möchten Ihnen jetzt noch einige komplexere oder ungewöhnlichere Fragen beantworten. Nur so können wir unter Versprechen „Es bleiben keine Fragen mehr offen“ halten!

Was ist eine SIM-Karte eigentlich genau?

3-IN SIM SimplyMobile

3-IN-1 SIM SimplyMobile

SIM steht für das englische „subscriber identity module“. Es heisst soviel wie „Teilnehmer Identitätsmodul“. Die Chipkarte identifiziert also, wer über welches Netz und mit welcher Nummer kommuniziert. Für den Laien einfach erklärt ist die SIM-Karte technisch gesehen nichts anderes als ein kleiner Prozessor mit integriertem Speicher. Doch dieser ist verschwindend klein: Früher waren teilweise noch Telefonnummern und Einstellungen darauf gespeichert, sodass man sie direkt auf ein anders Handy importieren konnte.

Meist sind heute lediglich mehr bestimmte Informationen zum Netzanbieter gespeichert, die mit einem Code – dem sogenannten SIM PIN – verschlüsselt sind. So wird es Unbefugten erschwert, sich der SIM zu bemächtigen und damit zu telefonieren, auf Kosten des Besitzers. Der Provider sendet immer einen oder zwei PINs mit, die anfangs eingegeben werden müssen. Auf Wunsch kann der PIN übrigens auch geändert werden, oder gar deaktiviert. Dazu weiter unten in einem anderen Absatz mehr. Dies kann nämlich in den Geräteeinstellungen des Smartphones erfolgen.

Der Prozessor in der SIM-Karte dient allen Leistungen, welche die Karte für die Verbindung mit dem richtigen Netz und dem Erkennen des Mobilfunknetzes aufbringen muss. Ansonsten tut die SIM nichts. Sie ist einer der ältesten Bestandteile des Smartphones, die sich grundsätzlich kaum verändert haben. Lediglich die Grösse wurde über die Jahre immer kleiner. Das Aussehen und die Funktion an sich waren nur kleinen Entwicklungen unterworfen. Doch seit kurzem tut sich hier etwas. Die ersten Geräte sind auf dem Markt, in denen feste SIMs verbauten sind. Drei handelt es sich um die sogenannte eSIMs. Doch dazu lesen Sie in anderen Absätzen noch mehr.

SIM Karten Adapter: Wie funktioniert das?

Es ist eine der häufigsten Fragen rund um die SIM-Karte. Wie geht das mit dem Adapter? Nun, es ist gar nicht so kompliziert. Ein Adapter kommt immer dann zum Einsatz, wenn die benötigte SIM-Karte grösser ist als jene, die Sie vor sich liegen haben. In den folgenden Fällen brauchen Sie also einen Adapter.

  • Sie haben eine Nano-SIM Karte und brauchen eine Micro-SIM -> Nano zu Micro SIM Adapter
  • Sie haben eine Nano-SIM Karte und brauche eine Mini-SIM -> Nano zu Mini SIM Adapter
  • Sie haben eine Micro-SIM Karte und brauchen eine Mini SIM -> Micro zu Mini SIM Adapter

Sie legen also Ihre kleinere SIM-Karte in den Adapter und haben folglich eine grössere SIM, die Sie ins Handy einlegen können. Das funktioniert, weil auf jeder SIM-Karte grundsätzlich der gleiche goldene Chip eingebaut ist. Der einzige Unterschied zwischen den Formaten ist die Menge an Plastik aussen rundherum. Und diese kann logischerweise auch mit einem Plastikadapter ersetzt werden.

Wussten Sie schon: Manchmal können Sie auch die Teile einer alten SIM-Karte verwenden, um sich einen Adapter zu basteln. Dazu nehmen Sie einfach eine vorhandene alte SIM und lösen die Teile ausserhalb des Chips ab, die Sie brauchen.

Einen SIM-Karten Adapter können Sie beim Provider oder auch einfach online in allen möglichen Shops kaufen. Es ist dabei völlig egal, welchen Sie nehmen.

SimplyMobile SIM Vorderseite

SimplyMobile 3-in-1 SIM Vorderseite

Was ist eine Multi-, Triple-, Kombi-, 3-in-1-SIM?

Diese Frage ist ziemlich bald erklärt. Denn diese vier Begriffe meinen absolut das gleiche. Mit dem Unterschied, dass nicht alle Mobilfunkanbieter oder Firmen es gleich nennen möchten. Nun wissen Sie es aber: Es ist genau die gleiche Sache.

Und was ist es? Im Grunde ist es eine ganz grosse SIM-Karte, aus der alle drei relevanten Grössen mit Sollbruchstellen heraus lösbar sind. Je mehr Plastik Sie rundherum abtrennen, desto näher kommen Sie zur Nano-SIM-Karte, der kleinsten SIM. Die meisten Provider senden Ihnen heute diese Kombi-SIMs zu, sodass Sie nicht im Vorhinein überlegen müssen, welche SIM-Karte Sie brauchen.

Sie sollen sich beim Bestellen eines neuen Abos oder Vertrages also durchlesen, ob der Anbieter eine sogenannte Multi-, Triple-, Kombi- oder 3-in-1-SIM-Karte mitliefert (was im Endeffekt eben genau das gleiche ist) oder, ob Sie die richtige Grösse schon beim Bestellprozess angeben müssen.

Wann und wie oft sollte man eine SIM-Karte wechseln?

Anders als viele Seiten, die wenig Ahnung von der Materie haben, empfehlen wir Ihnen, die SIM-Karte gar nicht zu wechseln, solange sie funktioniert. Staub und Schmutz kommen ohnehin selten rein und allgemein spart man sich so Kosten und Mühen. Einzig wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann bei verschmutzten SIM-Karten oder deutlich abgenutzten Karten einmal auf eine neue setzen, um unerwartete Ausfälle zu vermeiden.

Auch wenn die SIM-Karte mit Wasser in Berührung gekommen ist, kann sie noch Jahre weiter funktionieren, oder nach drei Tagen den Geist aufgeben. Es kommt also drauf an, ob Sie lieber Sicherheit oder Bequemlichkeit wollen. Viele neue Smartphones sind jedoch heute schon wasser- und staubdicht, sodass folglich der regelmässige SIM-Kartenwechsel sinnlos erscheint.

SIM-Karte kaufen: Wo bestellt man sie?

Eine neue SIM Karte kaufen Sie sich am besten über Ihren Provider. Sie können diese online bestellen oder einfach anrufen. Dafür nennen Sie am Telefon die Kunden- oder Rufnummer. Und online können Sie sich oftmals mit Ihren Daten beim Kundenbereich anmelden. Allerdings kann es durchaus einige Tage dauern, bis Ihre neue SIM-Karte ankommt. Bei einer kaputten SIM ist das natürlich ärgerlich.

Wie viel kostet eine neue SIM-Karte?

Das kann man nicht pauschal sagen, denn es kommt auf den Mobilfunkanbieter an. Meisten liegen die SIM-Karten preislich jedoch zwischen 39 und 49 Franken. Sie müssen also mit rund 50 Franken rechnen, um nicht überrascht zu werden. Manche Provider bieten die ersten SIM-Karten als Aktivierungsgebühr jedoch gratis an. Die ersten einmaligen Kosten für die SIM tragen Sie jedoch in den meisten Fällen schon beim Bestellen des Abos in Form der Aktivierungsgebühr. Hier sehen Sie auch, wieviel der Provider für eine SIM verlangt. Die Preise für einen SIM-Austausch, wenn Sie die falsche Grösse haben, können indessen niedriger sein.

iPhone X und UPC Nano SIM

iPhone X und UPC Nano SIM

SIM-Karte zuschneiden: Empfehlenswert?

Nein. Mit einem Wort. Sie sollen das Ganze im Prinzip eher nicht alleine tun. Denn oftmals geht dabei etwas schief. Es gibt zwar unzählige Anleitungen und Vorlagen im Internet, die Ihnen versichern, dass alles reibungslos läuft. Doch am Ende riskieren Sie eben die Funktionstüchtigkeit Ihrer SIM-Karte oder gar eine SIM, die zunächst funktioniert, doch auf einmal einen Ausfall oder Wackelkontakt hat. Suchen Sie also auch nicht nach einer Vorlage im Internet.

Die einzige Möglichkeit, die SIM Karte zuschneiden zu lassen, sind Elektronikshops. Diese schneiden die Karte professionell mit einer Maschine ab. Doch auch hiervon raten wir grundsätzlich ab. Stattdessen sollten Sie die Kosten auf sich nehmen und eine neue bzw. die richtige SIM Grösse bestellen.

SIM-PIN falsch eingegeben: Was tun?

Meistens trifft einen der Schlag, wenn man den SIM-PIN dreimal falsch eingegeben hat. Doch so schlimm ist das Ganze nicht. Sie haben hier gleich mehrere Möglichkeiten, den PIN zu umgehen: Zum einen können Sie die Kreditkarten grosse Plastikkarte suchen, die Ihnen der Provider ganz am Anfang zugesendet hat. Hier steht der sogenannte PUK drauf. Diesen können Sie auch nach misslungenen Anmeldeversuchen noch eingeben, um die SIM zu entsperren. Zudem ist ein Anruf bei der Hotline möglich, um die SIM Karte entsperren zu lassen. Lassen Sie sich also nicht aus der Ruhe bringen.

SIM-Karte PIN ändern oder deaktivieren: Geht das?

Ja, das geht tatsächlich. Doch das müssen Sie in den Geräteeinstellungen tun, nicht beim Mobilfunkanbieter. Öffnen Sie dazu die Einstellungen Ihres iPhones oder Android Handys und suchen in den Telefoneinstellungen die Option „SIM-PIN“ oder „SIM-Passwort“. Hier kann man den PIN auch deaktivieren, sodass man nach dem Ausschalten keinen PIN eingeben muss. Doch Achtung: Der PIN hat schon seine Daseinsberechtigung. Zum Beispiel können Kriminelle oder Fremde so beim Auffinden Ihres Gerätes nicht ohne weiteres mit hohen Kosten los telefonieren oder gar ins Internet gehen. Speziell auf Reisen ist es also ratsam, den PIN aktiviert zu lassen und ihn sich gegebenenfalls im Handy zu notieren.

SIM-Karte entsperren lassen: Wie geht das?

Eine gesperrte SIM-Karte kann normalerweise über zwei Möglichkeiten entsperrt werden: Mit dem SIM-PIN 1 oder 2 und mit dem SIM PUK 1 oder 2. Alle Codes finden Sie auf der mitgelieferten Plastikkarte Ihres Mobilfunkanbieters.

Anders sieht es beim Entsperren eines Handys mit Provider-Sperre aus. Hier ist nicht die SIM-Karte schuld, sondern das Handy an sich. SIM-Karten anderer Mobilfunkanbieter funktionieren dann einfach nicht. Meistens können Sie gegen hohe Kosten Ihr Gerät beim jeweiligen Provider dann freischalten lassen.

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