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So hält der Handy Akku länger

Was früher nicht einmal im geringsten beachtet wurde, ist heute schon fast ein Problem: Der Akku bei einem Handy. Während man mit den guten alten Handys teilweise eine Woche oder mehr ohne Aufladen auskam, dauert es heute meist nur einen oder selten zwei Tage bis man eine Steckdose aufsuchen muss, um wieder Saft zu tanken.

Im folgenden erklären wir, was hinter den heutigen Akkus steckt und geben Tipps, wie man selbst aus diesen mehr Laufzeit quetschen kann.

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Lithium-Ionen-Akkus: Erklärt

Dem einen oder anderen dürfte der Lithium-Ionen Akku ein Begriff sein. Man hört das heute vermehrt, hat jedoch meist keine Ahnung davon. Erklärung: So werden die Batterien genannt, die heute in nahezu jedem Smartphone verbaut sind. Sie haben den großen Vorteil, dass ihre Inhaltsstoffe nicht toxisch sind und sie so gut wie keinen Memory Effekt besitzen. Der Memory Effekt kam bei alten Akkus zum Tragen, die kaputt gehen konnten, wenn man sie bei halbem Akkustand aufgeladen hatte. Lithium-Ionen Batterien hingegen kann man aufladen wann man möchte. Es ist völlig gleichgültig, ob sie schon zur Hälfte oder zu 70% geladen sind.

Allerdings sollte man sie nicht komplett leer laufen lassen und beim Lagern ohne Benutzung am besten zwischen 30 und 60% Leistung hineinpumpen.

Tipps für eine bessere Akkulaufzeit

Folgende Tipps und Tricks richten sich vor allen Dingen an Besitzer von Smartphones, die ihr Telefon normalerweise jeden Tag oder jeden zweiten, dritten Tag laden müssen.

Am meisten Energie verbrauchen natürlich die mobilen Daten. Während Internet über WLAN noch etwas weniger benötigt, ist das Surfen über das Mobilfunknetz sehr belastend für den Akku. Wenn es also möglich ist, sollte man stets über WLAN Dinge laden oder während Ruhezeiten, das mobile Internet gänzlich ausschalten.

Andere Akkufresser können eine zu hohe Display Helligkeit oder Bluetooth sein. Es lohnt sich, das Display in Sachen Helligkeit manuell zu regeln und immer nur so hell zu schalten wie es nötig ist. Auch Bluetooth haben viele eingeschaltet, obwohl es gar nicht gebraucht wird – Akku nicht vergessen!

Auch die Standby Zeit etwa über Nacht oder wenn das Gerät einige Stunden nicht gebraucht wird, benötigt überraschend viel. Hier kann man sein Handy auch ganz ausmachen, um Akku zu sparen. Je nach Benutzung kann man dann auch Push-Benachrichtigungen oder verschiedene Handy Dienste in den Einstellungen deaktivieren. Dazu gehören Ortungsdienste oder automatische Aktualisierungen. Hierzu kann man sein Handy Modell einfach im Internet eingeben und schauen, auf welche Ergebnisse man kommt. Das selbe gilt auch bei einem Tablet, welches beispielsweise für mobiles Internet eingesetzt wird.


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