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Swisscom bleibt Grundversorger bis im Jahr 2022

Der grösste Schweizer Provider, die Swisscom, wird weiterhin ab 2018 die Grundversorgung der Branche leisten. Dazu passende Verträge sind nun durchgesickert und wohl schon von der Bundesbehörde verlängert worden.

Grundsätzlich geht es um die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom), welche Swisscom den Auftrag erteilt hat. Doch was ist die Grundversorgung überhaupt genau? Dabei geht es um die Finanzierung und Planung der grundlegenden Leistungen im Bereich Telekommunikation. Von Telefonkabinen über den Ausbau des Internets in der Schweiz sind zahlreiche Bereiche inkludiert. Der jetzige Vertrag läuft Ende 2017 aus, wird jedoch verlängert, sodass der Swisscom weiterhin die Dienste zuteil werden.

Telefon

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Änderungen bei der Grundversorgung

Doch es bleibt mitnichten alles beim alten. Ab 2018 beträgt zum Beispiel die mindeste Internetgeschwindigkeit bald 3000/300 Kilobit pro Sekunde. Das entspricht in etwa 6 Megabyte pro Sekunde und ist fast das Dreifache des bisherigen Wertes. Bis 2021 muss die Swisscom zudem einige multifunktionalen Anschlüsse installiert haben, welche die bisherigen analogen und digitalen ablösen. Auch für Menschen mit Behinderung kommen Leistungen wie die Auskunft über Gebärdensprache hinzu.

Spannend ist überdies, dass immer weniger öffentlich telefoniert wird. Folglich muss der Konzern nicht mehr wie bisher in jedem Ort eine Kabine errichten und pflegen, da die Nachfrage einfach nicht mehr da ist. Stattdessen will man auf modernere und zeitgemässere Methoden setzen.


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